Christine Mlynarik im ChillBill-Interview

Christine jongliert die Finanzen beim österreichischen Augmented Reality-Pionier Wikitude .
Im Interview plaudert sie über ihren Arbeitsalltag und ihr Leben mit ChillBill.

Wer bist du und was machst du und dein Unternehmen?

Das Startup Wikitude ist Pionier der mobilen Augmented Reality (AR) Technologie. Wir entwickeln inhouse AR-Lösungen für Smartphones, Tablets und Wearables. Als Produkte entstehen daraus Wikitude AR SDK, Cloud Recognition und Wikitude Studio.

Wir sind ein sehr internationales Team – mit den Kollegen aus Brazilien, Italien, Deutschland und vielen anderen Nationen sind wir derzeit 21 Wikituders. All diese Entwickler, Fachleute und Spezialisten versuche ich so gut wie möglich im Backoffice zu unterstützen.

Meine Hauptaufgabe ist jedoch die Finanzwelt: Von Belegaufarbeitung, Rechnungsstellung, Vorkontierung, Mahn- und Zahlungswesen bis hin zum internen Controlling nimmt dies einen Großteil meiner Arbeitszeit in Anspruch.

Als Wiedereinsteigerin nach der Geburt meiner Tochter habe ich Anfang 2013 mit Wikitude den idealen Arbeitgeber gefunden, weil das Team auch auf meine Ansprüche als berufstätige Mutter eingeht. Besonders freut es mich, dass ich im Frühjahr 2015 meine wöchentliche Arbeitszeit und damit auch meine Aufgabenhorizonte erweitern konnte.

Beim Arbeiten höre ich am liebsten…

Musik von den Smashing Pumpkins, Foo Fighters oder Millencollin.

3 Tipps für UnternehmerInnen, die gerade erst anfangen

1. Holt Euch Hilfe und Anregungen!

Zum Beispiel teilen Leute in Coworking Spaces gerne Infos mit anderen (schönes Beispiel: Coworking Space Salzburg) oder Starthilfezentrum, Gründerservice, etc.

2. Versucht gleich vom Start weg ein bissl größer zu denken!

Eine Schuhschachtel-Buchhaltung ist schön und gut, aber irgendwann ist die größte Schuhschachtel zu klein und das Chaos zu groß. Online-Tools bieten gerade für Startups oder Einzelunternehmer feine Preismodelle für das kleine Budget.

3. Lasst Euch nicht unterkriegen!

Wie funktioniert bei euch die Buchhaltung?

Bei Wikitude werden alle Belege gesammelt, Eingangsrechnungen und Kassabelege werden über ChillBill nach Excel und nach Xero (über CSV) gespielt. In Xero werden auch die Ausgangsrechnungen verwaltet, die hier direkt aus dem Online-Store ankommen.

Über CSV kann ich in Xero die angelegten Zahlungssysteme mit Infos füttern (z.B. Kreditkartenzahlungen der Kunden, Bankeingänge). PayPal ist direkt an Xero angebunden – Zahlungen werden direkt in Xero mit dem jeweiligen Beleg ausgeglichen;

Belege werden direkt in Xero vorkontiert und einem Kostenrechnungskreis zugeordnet; Ordner (ja, physische!) werden angelegt und kommen zum Steuerberater.

Der Steuerberater importiert diverse Listen (Excel oder CSV) in sein BMD, bucht diverses manuell, legt noch die finale Kontierung und Kostenrechnung drüber und bedient uns mit allen möglichen Reports fürs interne und externe Controlling und Berichtwesen (Saldenlisten, Kerf, OP Listen, etc.).

Christine

Was hat sich daran verändert, seit du ChillBill verwendest?

Seit wir ChillBill verwenden, können wir die Eingangsrechnungen auch in Xero ablegen/abbilden/erfassen. Somit haben wir alle relevanten Belege an einem Platz und, soweit aktuell, auch griffbereit.

Künftig will ich auch Reports auf der Ausgabenseite erstellen, da hilft das enorm.

Seit ich ChillBill nutze, habe ich mehr Zeit für…

Internes Controlling, Personalmanagement/Hiring, Unterstützung der Kollegen bei Reiseplanung, Büroorganisation und mehr.

Wikitude