Alles rund um Arbeitszeit und Zeiterfassung in Österreich

Wendelin Amtmann am

Als Unternehmer gibt es in Österreich eine ganze Menge rechtlicher Vorschriften zu beachten. Auch in Bezug auf die Zeiterfassung muss man einiges wissen. Gibt es eine Zeiterfassungspflicht? Wer ist dazu verpflichtet? Was muss festgehalten werden? Die wichtigsten Infos haben wir für dich kurz zusammengefasst.

Ist Zeiterfassung in Österreich Pflicht?

Zeiterfassung ist in Österreich grundsätzlich Pflicht. Wie, was, wann und wo aufgezeichnet werden muss, wird durch das Arbeitszeitgesetz (AZG) und das Arbeitsruhegesetz (ARG) geregelt. Die Pflicht zur Aufzeichnung liegt beim Arbeitgeber, dieser kann die Zeiterfassung aber auch an den Arbeitnehmer übertragen. Alle Aufzeichnungen müssen 1 Jahr aufbewahrt werden. Wird die Arbeitszeit nicht erfasst, muss der Arbeitgeber mit Strafmaßnahmen rechnen.

Ich arbeite mobil und flexibel - gilt die Zeiterfassung auch für mich?

Die Zeiterfassungspflicht gilt in Österreich prinzipiell unabhängig davon, wann und wo die Arbeit erledigt wird. Die Arbeit am Laptop während der Zugfahrt, oder das berufliche Telefonat am Abend auf der Couch müssen daher genauso festgehalten werden wie die Zeit am Schreibtisch im Büro.

Was muss alles festgehalten werden?

In die Aufzeichnungen zur Arbeitszeit gehören folgende Infos auf jeden Fall hinein:

Was auch noch wichtig ist

Für Arbeitszeit gibt es zwar eine gesetzliche Definition, je nach Berufsgruppe gibt es aber Unterschiede und teilweise auch Sonderregelungen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten sich deshalb im Bedarfsfall genauer darüber informieren, was alles zur Arbeitszeit zählt und was aufgezeichnet werden muss. Das gilt beispielsweise auch für Fortbildung, Reisezeit oder Arztbesuche. Was wann als Arbeitszeit gilt, ist immer von verschiedenen Faktoren abhängig.

Für die Arbeitszeit gelten laut österreichischem Gesetz tägliche und wöchentliche Höchstgrenzen. Die maximale Arbeitszeit kann in Ausnahmefällen aber erhöht werden. Die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen sollten dabei nicht vergessen werden. Nach einer Arbeitszeit von 6 Stunden müssen 30 Minuten Pause gemacht werden.

Besondere rechtliche Bestimmungen gelten für Schwangere, wo der Schutz der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes im Vordergrund steht, sowie für minderjährige Auszubildende.

Aufzeichnung der Arbeitszeit

Wie die Arbeitszeit aufgezeichnet wird, ist nicht ausdrücklich geregelt. Es ist daher dir überlassen, ob du handschriftliche oder digitale Aufzeichnungen führst. Aus der Erfahrung wissen wir, dass es wichtig ist, seine Zeiten unmittelbar und sofort zu notieren. Am einfachsten und schnellsten geht das natürlich mit einem Zeiterfassungstools. Wir bei ChillBill verwenden das Tool timr.

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