Arbeiten um zu lernen

Georg Schmidinger am

Einer der größten Vorteile als Start-up ist, unsere Vorstellungen von einem Unternehmen selbst zu verwirklichen. Und diese Vorstellungen beinhalten eine familiäre und wertschätzende Arbeitsatmosphäre. Naja, und wie könnte man diese Atmosphäre besser erzeugen als mit einem Brüder-Duo?

Beide am Hacken

Die beiden Brüder Aleksandar und Predrag Markovic werden in den nächsten Wochen ein Praktikum bei ChillBill absolvieren. Aleksandar, 20 Jahre, hat vor zwei Monaten an der HTL Spengergasse maturiert. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Predrag, 17, der im Herbst in die 4. Klasse der HTL Spengergasse kommt, werden die zwei ihre ersten Gehversuche in einem Start-up wagen und ChillBill tatkräftig unterstützen.

Wir freuen uns, mit euch in den kommenden Wochen zusammenzuarbeiten. Was führt euch zwei zu ChillBill?

Auf Facebook sind wir auf einen Artikel über euch und eure FFG-Förderung gestoßen. Und da wir beide endlich einmal Start-up-Luft schnuppern wollten, haben wir uns kurzerhand bei euch beworben. Von da an ging alles ganz schnell.

Start-up-Luft schnuppern, warum das?

Wir haben beide schon einige Ferialjobs hinter uns. Letztes Jahr waren wir etwa bei einer Fleischerei, wo wir die Tage damit verbringen mussten, Würste in zwei Hälften zu schneiden. Zum einen sind da die Möglichkeiten, relevante Arbeitserfahrung zu sammeln, sehr begrenzt. Zum anderen macht es keinen Spaß, von gestressten Mitarbeitern regelrecht malträtiert zu werden. Auch im Rahmen von meinem Maturaprojekt bei einem großen österreichischen Industrieunternehmen waren die Einblicke nur sehr begrenzt, da war ich schon etwas enttäuscht. Wir sind zwar erst ein paar Tage hier, aber die Arbeitsatmosphäre ist eine ganz andere und sehr spannend für uns beide.

Sitzend auf Sofa

Was gefällt euch an ChillBill?

Das Denken ist einfach ein anderes. Die Strukturen auch. Wir haben nicht nur das Gefühl, wir lernen wirklich jeden Tag etwas Neues. Und haben Spaß dabei. Es hat schon eine ganz andere Qualität, nicht dauernd daran zu denken, wann der Tag endlich zu Ende sein wird.

Was erwartet ihr euch von einem Praktikum?

Wie schon erwähnt, ist es nicht angenehm, wie ein Mitarbeiter zweiter Klasse behandelt zu werden. Grundsätzlich sollte es ein Umfeld sein, das dich nicht unter Druck setzt. Der Kopf sollte frei zum Denken sein und nicht mit Stress und Druck voll sein. Es ist schön zu sehen, dass man dem Unternehmen nicht egal ist.

Die meisten von uns haben auch diese grandios schlechten Praktika hinter sich. Was wünscht ihr euch von uns? Wie können wir gemeinsam das Beste aus eurer Zeit machen?

Wir möchten etwas lernen. Für uns beide ist es der erste berufliche Berührungspunkt mit einem Softwareunternehmen. Dementsprechend ist vieles neu für uns. Die ersten Tage verliefen super, es macht Spaß hier zu sein. Wir haben uns auch für ein Start-up entschieden, da wir die Prozesse eines Unternehmens von Grund auf kennenlernen wollen. Ein langjährig etabliertes Unternehmen mit vielen Mitarbeitern kann keinen wirklichen Überblick über Ihre Tätigkeitsfelder geben, es ist viel zu groß und komplex. ChillBill ist kleiner, schneller, flexibler und übersichtlicher. Da bekommen wir auch ein Gespür für das Unternehmertum.

Sitzend und schauend

Wie geht es für euch nach dem Praktikum weiter, was habt ihr vor?

Predrag: Ich beabsichtige, meinen Wissenstand vor allem in verschiedenen (Natur)Wissenschaften und in Sachen Wirtschaft zu erhöhen. Außerdem will ich meine IT-Kenntnisse ordentlich erweitern, getreu dem Motto "do IT".

Aleksandar: Bei mir steht jetzt bald die Aufnahmeprüfung für mein Studium in technischer Informatik an. Es ist schon bitter, dass es jetzt Aufnahmebegrenzungen für dieses Studium gibt. Die nächsten drei Jahre werde ich dann mit meinem Bachelorstudium verbringen.

Danke für das Gespräch, wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit!

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