Wie dir dein Rad Bares spart

Georg Schmidinger am

Was weißt du eigentlich über dein Fahrrad? Dass es dir Steuern spart und Förderungen einbringt? In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du mit deinem Fahrrad richtig Geld sparen kannst.

Fangen wir aber zuerst mal mit dem Trending Topic „E-Bike” an. Machs wie Clemens von ChillBill und schau beim nächsten Kundentermin mit deinem E-Bike vorbei.

Dein E-Bike

Eine Umweltförderung des BMLFUW im Rahmen des klimaaktiv mobil-Förderungsprogramms schießt 300 € zu deinem neuen E-Bike hinzu. Wie bei jeder Förderung gibt es auch hier einige Voraussetzungen zu beachten:

Wahrscheinlich bist du noch fitter als Clemens auf den Beinen, ein E-Bike kommt noch nicht in Frage. Aber auch für dein Fahrrad gibt es so einiges zu beachten, um „steueroptimierend” durch die Gegend zu strampeln.

Für Arbeitnehmer

Verwendest du dein Fahrrad für berufliche Fahrten, kann dir dein Dienstgeber 38 Cent pro Kilometer auszahlen, steuerfrei. Wenn ihr das nicht vertraglich vereinbart habt, kannst du im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung Kilometergeld als Werbungskosten absetzen. Das sind 38 Cent pro Kilometer. Dabei besteht jedoch eine Begrenzung mit 570 Euro pro Jahr. Dieser Betrag entspricht einem beruflichen Einsatz von 1.500 Kilometern – also ungefähr vom Stephansdom zur Tower Bridge in London.

Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:

Für Selbstständige und Unternehmer (mehr als 50% berufliche Nutzung)

Bei überwiegend beruflicher Nutzung (dazu zählen auch die Fahrten von daheim zur Arbeit) des Fahrrades können die Anschaffungskosten eines Fahrrades zur Gänze im Jahr der Anschaffung abgesetzt werden, wenn die Anschaffungskosten nicht mehr als 400 Euro betragen.

Ansonsten gilt: Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer verteilt abschreiben. Laufende, belegte Reparaturen (ja klar, auch diese Rechnungen findest du auf deinem ChillBill-Dashboard) kannst du sofort als Aufwand geltend machen. Den Anteil deiner privat gefahrenen Kilometer musst du aus dieser Aufwandsrechnung rausnehmen.

Das Fahrrad-Kilometergeld kannst du bei überwiegend betrieblicher Nutzung leider nicht mehr beanspruchen.

Für Selbstständige und Unternehmer (weniger als 50% berufliche Nutzung)

Wenn du dein Bike überwiegend privat fährst, kannst du 38 Cent für jeden beruflich gefahrenen Kilometer als Kilometergeld absetzen. Allerdings gilt wieder ein Maximum von 1.500 Kilometern. Die gute Nachricht, dazu zählt auch der Weg von daheim zur Arbeit.

Für Steuerfüchse

Seit der Steuerreform sind nicht nur Fahrräder, sondern auch E-Bikes vorsteuerabzugsberechtigt! Also spricht jetzt wirklich nichts mehr gegen Kundentermine auf zwei Rädern!

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